Internat für das Humboldt-Gymnasium kommt

Gestern hat die Bürgerschaft einstimmig die Weichen gestellt: Ab nächstem Schuljahr können Schülerinnen und Schüler des Hochbegabten-Zweiges am Humboldt-Gymnasium Greifswald in einem Internat wohnen. "Damit können die hochbegabten Schülerinnen und Schüler aus den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald bis zu zwei Stunden Fahrtweg je Strecke zur Schule vermeiden. Die meisten in unserem Kreis betroffenen Kinder kommen von Usedom und aus dem Raum Wolgast. Sie können jetzt das Angebot nutzen, wie ihre Klassenkameraden nach der Schule nur wenige hundert Meter zu ihrer Unterkunft zurück legen zu müssen", freut sich Ulrike Berger, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Vorpommern-Greifswald und zugleich Mitglied des Bildungsausschusses und der Bürgerschaft der Stadt Greifswald. Während der Kreis Vorpommern-Rügen ... [weiterlesen per Klick auf den Titel]

Gestern hat die Bürgerschaft einstimmig die Weichen gestellt: Ab nächstem Schuljahr können Schülerinnen und Schüler des Hochbegabten-Zweiges am Humboldt-Gymnasium Greifswald in einem Internat wohnen.

"Damit können die hochbegabten Schülerinnen und Schüler aus den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald bis zu zwei Stunden Fahrtweg je Strecke zur Schule vermeiden. Die meisten in unserem Kreis betroffenen Kinder kommen von Usedom und aus dem Raum Wolgast. Sie können jetzt das Angebot nutzen, wie ihre Klassenkameraden nach der Schule nur wenige hundert Meter zu ihrer Unterkunft zurück legen zu müssen", freut sich Ulrike Berger, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Vorpommern-Greifswald und zugleich Mitglied des Bildungsausschusses und der Bürgerschaft der Stadt Greifswald.

Während der Kreis Vorpommern-Rügen die Notwendigkeit und die im Schulgesetz verankerte Pflicht eines Internates für Hochbegabte ohne Zögern anerkannte, waren mit dem Bildungsdezernenten des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Dietger Wille (CDU), zähe Verhandlungen erforderlich, bevor jetzt endlich eine Einigung mit Stadt und Träger gelang und der Weg für das Internat frei ist.

Die Landkreise, aus denen die untergebrachten Schülerinnen und Schüler kommen, sind laut Schulgesetz zur Finanzierung der Internatsplätze verpflichtet.

Da die Kreisverwaltung der bündnisgrünen Kreistagsfraktion auf Nachfrage während der Haushaltsberatungen mitgeteilt hatte, das Geld sei nicht im nächsten Kreishaushhalt eingestellt, brachten die Bündnisgrünen eine Beschlussvorlage zur Einstellung des Geldes in die Haushaltsdebatte ein.

"Dies führte dazu, dass Bewegung in die festgefahrene Position der Kreisverwaltung kam. Wir sind froh, dass wir den Antrag letztendlich nicht zur Abstimmung im Kreistag stellen mussten, da die Verwaltung schließlich sowohl unserer Fraktion als auch dem Schulelternrat zusagte, dass das erforderliche Geld vollumfänglich im Haushalt zur Verfügung gestellt würde", so Berger weiter.

Statement der Vorsitzenden des Schulelternrates des Humboldt-Gymnasiums:

Der Schulelternrat des Gymnasiums verfolgte das Tauziehen um das Internat mit großer Anspannung und wandte sich in mehreren Schreiben an den Bildungsdezernenten des Kreises. "Wir danken allen Beteiligten in Stadt und Kreis, dass es jetzt endlich so weit ist. Endlich können die Schülerinnen und Schüler kurze Wege zur Schule genießen und damit ihre Lern- und Lebensqualität um eine großes Maß verbessern", so Melanie Lakämper, Vorsitzende des Schulelternrates. "Schon seit vielen Jahren kämpfen die Eltern der Schule für dieses Internat. Besonders dem Engagement der Stadtverwaltung und der stellvertretenden Leiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Sport, Carola Felkl, ist es zu verdanken, dass das Projekt endlich Gestalt annimmt, und wir freuen uns sehr, dass es jetzt tatsächlich umgesetzt wird."

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