KV Vorpommern-Greifswald http://gruene-vorpommern-greifswald.de http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/mit-mut-tatendrang-und-starken-partnerinnen-und-partnern-ins-jahr-2022/ Mit Mut, Tatendrang und starken Partnerinnen und Partnern ins Jahr 2022 http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/mit-mut-tatendrang-und-starken-partnerinnen-und-partnern-ins-jahr-2022/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/mit-mut-tatendrang-und-starken-partnerinnen-und-partnern-ins-jahr-2022/ Der Kreisverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN freut sich auf die große Aufgabe, die in diesem Jahr... Der Kreisverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN freut sich auf die große Aufgabe, die in diesem Jahr mit der Greifswalder Oberbürgermeisterwahl ansteht.

Hannes Damm, Kreisvorstand dazu: „Mit dem amtierenden Oberbürgermeister Stefan Fassbinder haben wir den absolut richtigen Kandidaten, um die Geschicke der Stadt weiter zu leiten. Die Stadt hat sich in den letzten sechs Jahren unter Stefan Fassbinder hervorragend entwickelt. In vielen Rankings belegt Greifswald nun Spitzenplätze. Auszeichnungen und Kennzahlen, wie die niedrige Arbeitslosenquote, belegen die sehr gute Entwicklung der Stadt stetig. Stefan Fassbinders bisherige Amtszeit steht für mehr Bürgerbeteiligung, Transparenz, Ausbau von Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Bei ihm ist Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung, von bezahlbarem Wohnraum, gesundem Essen von hier, vielfältige Mobilität und für mich persönlich besonders wichtig, die kommunale Energiewende Chefsache.

Bei der Kandidatenwahl wissen wir, wie schon 2015, auch den Greifswalder Ortsverband der SPD hinter Stefan Fassbinder. Die Genossinnen und Genossen der SPD stellen ihn mit uns als gemeinsamen Kandidaten auf. Wir danken unseren Freundinnen und Freunden von der SPD für die eindeutige Wahl auf der Aufstellungsversammlung, die noch im alten Jahr stattfand.“

Wiebke Wilberts, Kreisvorstand ergänzt: „Gemeinsam freuen wir uns auf den Wahlkampf und sind voller Tatendrang. Der Kreisverband freut sich zudem, dass die Grünen Begegnungen, unsere thematische Veranstaltungsreihe, trotz Pandemie neu aufgelegt werden. Auch hier beweisen wir Tatendrang und konnten starke Partnerinnen und Partner finden. Thematisch widmen wir uns diesmal ganz dem Moor.

Noch im Januar, am 22., wandern wir ab Jamitzow durchs Moor und konnten dafür Dr. Franziska Tanneberger vom Moorzentrum Greifswald und Rainer Jeske vom Zweckverband „Peenetal-Landschaft“ als Expert*innen gewinnen. Mit der Ostseestiftung besichtigen wir im März ein wiedervernässtes Moor und ebenfalls im März heißt es sogar „Arbeitseinsatz im Buddenhagener Moor“ mit der Dauerwaldstiftung. Im April besuchen wir Aldert van Weeren in Kamp. Dort bewirtschaftet er eine Pilotfläche für Rohrkolben und forscht an neuen Produkten aus Paludikultur zur Hausdämmung. Wir freuen uns sehr auf diese Grünen Begegnungen und hoffen auf viele weitere Interessierte.“

Alle Veranstaltungen finden draußen statt und wir bitten um rechtzeitige Anmeldung, damit die jeweiligen Pandemiebestimmungen eingehalten werden können. Alle Interessierten melden sich bitte unter info(at)gruene-vg.de oder telefonisch unter 03834 -3510390. Hier finden Sie einen Link zum Grüne Begegnungen Flyer mit näheren Informationen: 

https://gruene-vorpommern-greifswald.de/userspace/MV/kv_vorpommern_greifswald/Dokumente/Gru__ne_Begegnungen_2022.pdf

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Wed, 05 Jan 2022 11:59:36 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/historische-obstsorten-erhalten/ Historische Obstsorten erhalten! http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/historische-obstsorten-erhalten/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/historische-obstsorten-erhalten/ Die Königliche Staats- und landwirtschaftliche Akademie in Eldena gehörte der Universität... Die Königliche Staats- und landwirtschaftliche Akademie in Eldena gehörte der Universität Greifswald an und bestand von 1835 bis 1876. Dort wurden unter anderem neue Obst-, Gemüse- und Gehölzarten angebaut.

 „Einige dieser Obstsorten gibt es heute noch. Sie stehen entlang des Treidelpfads und in Eldena“, erklärt Alexander Krüger, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Greifswalder Bürgerschaft.

„Wir möchten sie erhalten. Die Bäume gehören nicht nur zum historischen Erbe unserer Stadt und Universität. Sie stehen auch für Artenvielfalt. Als Streuobstbäume können Sie von allen Bürger*innen beerntet werden und sind daher auch ein kostenloser Beitrag zu regionaler und gesunder Ernährung.
Die Erhaltung ist jedoch ein längerfristiges Projekt, das in mehreren Schritten erfolgen muss. Um es anzustoßen, haben wir einen Antrag in der Bürgerschaft gestellt. Die Verwaltung soll die Umsetzung
dieses Projektes prüfen und dabei auch zu Menschen Kontakt aufnehmen, die sich mit dem Erhalt alter Obstsorten auskennen. Dazu gehört das Arboretum, aber auch der NABU, der im Streuobst-Sortengarten Ranzin viel Erfahrung mit alten Obstsorten gesammelt hat.
Eventuell ist ein solches Projekt sogar förderfähig. Dann sollten unbedingt Fördermittel eingeworben werden.
Die Ortsteilvertretungen und Ausschüsse haben der Vorlage bereits mit großen Mehrheiten zugestimmt. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Bürgerschaft unserem Antrag anschließt, um die alten Obstsorten mit den schönen Namen Leipziger Rettichbirne, Klevenowsche Birne, Gute Graue und die Apfelsorte Purpurroter Cousinot entlang des Treidelpfads und in Eldena zu erhalten. Für interessierte Bürger*innen haben wir eine Google Karte mit den Standorten der Bäume aufgesetzt, die unter diesem LINK  abrufbar ist. Sehr gerne nehmen wir auch weitere Hinweise der Bevölkerung auf“, so Krüger abschließend.

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=17Yz4kc6tWQf0jcGDau3-t6yrjamNXsJq&usp=sharing

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Mon, 13 Dec 2021 11:04:56 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/die-fraktion-gruene-und-tierschutzpartei-gut-im-kreistag-ist-enttaeuscht-ueber-den-gerade-beschlossen/ Die Fraktion GRÜNE und Tierschutzpartei (GuT) im Kreistag ist enttäuscht über den gerade beschlossenen Kreishaushalt http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/die-fraktion-gruene-und-tierschutzpartei-gut-im-kreistag-ist-enttaeuscht-ueber-den-gerade-beschlossen/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/die-fraktion-gruene-und-tierschutzpartei-gut-im-kreistag-ist-enttaeuscht-ueber-den-gerade-beschlossen/ „In den Verhandlungen und durch Änderungsanträge haben wir versucht, mehr Klimaschutz und... „In den Verhandlungen und durch Änderungsanträge haben wir versucht, mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Haushalt zu verankern. Wir haben vorgeschlagen, Klimaschutzziele zu definieren, konkrete Maßnahmen vorzugeben und vor allem harte Kennzahlen einzuarbeiten, die von Verwaltung, Politik und Bürger*innen nachvollzogen werden können. Unsere Vorschläge zu 10 Prozent Reduktion der Baumschulden besonders an Alleen, zur Photovoltaik auf Dächern kreiseigener Gebäude und mehr Radwegen entlang der Kreisstraßen wurden leider abgelehnt.

Das ist besonders deshalb schade, weil die meisten dieser Vorschläge aus dem Klimaschutzkonzept des Kreises abgeleitet sind und jahrelang ignoriert wurden. Uns läuft aber die Zeit davon. Gerade in einem Landkreis mit so viel Küstenlinie können wir es uns nicht leisten, Klimaschutz weiterhin stiefmütterlich zu behandeln“, so Frauke Fassbinder, Mitglied der Kreistagsfraktion GuT. 

Robert Gabel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion GuT: „Leider konnten wir den Kreistag nicht davon abbringen, trotz schlechter finanzieller Lage des Kreises weiter Steuergeld in den Flughafen Heringsdorf zu stecken. Obwohl selbst der Landesrechnungshof diese Steuerverschwendung rügt, zahlt der Kreis jedem Fluggast weiter eine Ticketreduktion von 18 Euro pro Flug. In der Kreistagssitzung informierte der Finanzdezernent, Dietger Wille, CDU, zudem, dass der Zuschuss an den Flughafen coronabedingt sogar noch 75 000 Euro pro Jahr höher ausfallen soll. Wir können hier nur die Köpfe schütteln. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass angesichts der Klimakrise kein Steuergeld mehr für den Flughafen verschwendet wird.“ 

Strittigster Punkt der Verhandlungen zum Haushalt war für die Fraktion die Erhöhung der Kreisumlage um 4%. Zum letzten Haushalt konnte mit dem Kämmerer des Kreises ein Kompromiss gefunden werden mit der Prämisse, dass die Umlage im Folgehaushalt – also jetzt – sinken sollte.

Robert Gabel dazu: „Statt einer Senkung gibt es jetzt aber eine Erhöhung um 4%. Dieses Geld wird allen Kommunen schmerzhaft fehlen. Denn, wenn den Gemeinden Geld weggenommen wird, fehlt es dort für freiwillige Leistungen, für Spiel- und Sportplätze, Kindergärten und Grundschulen. Verschiedene Gemeinden, wie Loitz, Heringsdorf, die Gemeinden am Haff und Greifswald kritisierten die Erhöhung der Kreisumlage im Vorfeld scharf. Sie stellt insbesondere Gemeinden, die schon einen beschlossenen Haushalt für 2022 haben, vor immense Probleme. Die Kommunen müssen Nachtragshaushalte zum Nachteil ihrer Bürger*innen erstellen und geplante Leistungen kürzen, verschieben oder ganz streichen. Wir haben daher zusammen mit Birgit Socher und Mignon Schwenke von der LINKEN eine moderatere Erhöhung der Kreisumlage von 2,5% im Jahr 2022 als Kompromissvorschlag eingebracht. Aber der Kreistag zeigte sich hier nicht kompromissbereit.“

Gabel: „Wir sind zwar zufrieden, dass einige unserer Anträge doch noch in den Haushalt aufgenommen wurden, wie mehr Nachhaltigkeit bei kreislichen Baumaßnahmen, Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität auf kreiseigenen Liegenschaften, die Erstellung eines Solarkatasters für kreiseigene Liegenschaften, die Ausrichtung des Beschaffungswesens auf Energieeinsparung und die Erarbeitung einer Energiesparrichtlinie für das kreiseigene Beschaffungswesen. Aber die Erhöhung der Kreisumlage wog für unsere Fraktion so schwer, dass wir dem Haushalt in diesem Jahr nicht zustimmen konnten. Wir werden die Umsetzung unserer in den Haushalt übernommenen Klimaschutz-Maßnahmen begleiten und evaluieren und hoffen, dass die Kreisverwaltung sie ernster nimmt als das Klimaschutzkonzept von 2016.“

Klimaschutzkonzept des Landkreises: https://www.kreis-vg.de/media/custom/2164_4635_1.PDF?1477711205

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Wed, 08 Dec 2021 08:57:22 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-begruessen-vorstellung-der-plaene-zur-schule-am-ellernholzteich/ Grüne begrüßen Vorstellung der Pläne zur Schule am Ellernholzteich http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-begruessen-vorstellung-der-plaene-zur-schule-am-ellernholzteich/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-begruessen-vorstellung-der-plaene-zur-schule-am-ellernholzteich/ Aktueller Plan für die Schule bezieht umgebende Natur ein und schafft Möglichkeiten für moderne... Aktueller Plan für die Schule bezieht umgebende Natur ein und schafft Möglichkeiten für moderne didaktische Konzepte

Christoph Oberst, bündnisgrünes Mitglied im Bildungsausschuss: „Die Vorstellung der Pläne für den Schulneubau am Ellernholzteich hat mich bestätigt, dass wir hier als Stadt auf dem richtigen Weg sind. Die neue Schule wird ein toller Lernort werden. In Greifswald gibt es ein sehr starkes Interesse an modernen Lernansätzen, in der Planung werden diese Konzepte gut „mitgedacht“. Teamräume sollen entstehen und Räume flexibel nutzbar werden. Verglasungen geben zudem den Blick auf den See und die Natur frei. Der Schulraum ist damit „dritter Pädagoge“, weil er Perspektivenwechsel schafft. Dass die Kubatur der Gebäude hanseatischen Speichern nachempfunden werden sollen gefällt mir, die Schule wird so quasi zum Wissensspeicher!“    

Camille Damm, stellvertretende Fraktionsvorsitzende ergänzt: „Mit dieser Planung wird der über das Konzept entscheidenden Schulkonferenz die Möglichkeit gegeben moderne didaktische Elemente aufzunehmen und reformpädagogische Ansätze zu verwirklichen.“

Alexander Krüger, bündnisgrüner Fraktionsvorsitzender führt aus: „Die Schule wird sehr schön und ein absoluter Standortvorteil werden. Wir investieren hier in die Zukunft unserer Kinder und in die Zukunft der Stadt, denn die Schule wird dann ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sein.

Wir sehen außerdem sehr positiv auf weitere Synergieeffekte des Schulbaus: so werden in einer modernen Küche regional erzeugte Lebensmittel verarbeitet und direkt vor Ort gekocht, die Aula als Veranstaltungsort schafft neue Nutzungsmöglichkeiten für Greifswalderinnen und Greifswalder und die Sporthalle kann nach den Schulzeiten vom Vereinssport genutzt werden.

Mit Lüftungsanlagen bauen wir hier pandemiesicher und natürlich sollten die Dachflächen für artenschützende Begrünung und Photovoltaik genutzt werden.

Als grüne Fraktion halten wir die neue Schule für absolut notwendig und freuen uns auf die vielen Möglichkeiten die sie uns bringen wird. Für uns als Politik ist es wichtig uns auch bei der verkehrlichen Anbindung der Schule einbringen zu können. Wir erwarten hier weiterhin einen offenen Dialog mit der Verwaltung.“

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Fri, 26 Nov 2021 11:40:05 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-begruessen-ausgeglichenes-verkehrskonzept-fuer-die-innenstadt/ Grüne begrüßen ausgeglichenes Verkehrskonzept für die Innenstadt http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-begruessen-ausgeglichenes-verkehrskonzept-fuer-die-innenstadt/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-begruessen-ausgeglichenes-verkehrskonzept-fuer-die-innenstadt/ Zum heute im Ausschuss für Bauen und Klimaschutz präsentierten Verkehrskonzept für die Greifswalder... Zum heute im Ausschuss für Bauen und Klimaschutz präsentierten Verkehrskonzept für die Greifswalder Innenstadt äußert sich Jörg König, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Klimaschutz:
„Endlich liegt ein Konzept vor, das viele offene Flanken des Innenstadtverkehrs schließen kann. Es ist ein Ausbau von Radverbindungen eingeplant, aber auch Lösungen für Anwohner*innen mit PKW sowie die Ausweitung von Fußgängerzonen sind enthalten. Das Konzept ist darum fortschrittlich, aber auch ausgeglichen. Wenn wir die Maßnahmen umsetzen, steigt die Qualität des Lebens und Wohnens in der Innenstadt. Davon werden auch die Gewerbetreibenden profitieren. Ein paar Verbesserungsmöglichkeiten bleiben noch:“, ergänzt König: „zum Beispiel ist eine unmittelbare Lösung für den Lieferverkehr in der Fußgängerzone nicht vorgesehen. Ich wünsche mir Ladezonen (10-18 Uhr) an den Kopfenden der Zufahrtsstraßen zur Langen Straße. In der Einkaufsstraße soll man unbeschwert und von Lieferwagen ungestört flanieren können.“
Markus Münzenberg, ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Bauen und Klimaschutz erläutert Details zum Radverkehr: „Der geplante Fahrradstraßenring (Domstr., Wollweberstr., Loefflerstr., Mühlenstr.) ist ein zukunftsweisendes Strukturelement für die Innenstadt und greift die veränderte Situation durch die zentralen Hörsaalneubauten, die Bibliothek und Mensa an der Loefflerstraße auf.
Dabei werden auch die eklatanten Defizite der bestehenden Radstraße am Dom bis zum Markt angegangen, wo bislang die Fahrbahn zu eng und mit parkenden Autos belastet ist. Künftig werden wir dort auf die Mindestbreite kommen. Der Fahrradring ist ein zentrales, durch neue Markierung gut sichtbares Vorzeigeprojekt. Die enthaltene Bahnhofsverbindung wird zu einer neuen Hauptroute. Das ist ein tolles Ergebnis für Train&Ride-Pendler aus Stralsund, Anklam und Wolgast. Schön sind auch die Ausweitungen von Fußgängerzonen (z.B. Steinbeckerstraße) im Sommer – das stärkt den Erholungswert und wird die Innenstadt weiter beleben.“

UPDATE: Hier der Link zur Vorlage zum Verkehrskonzept: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?2--anlagenHeaderPanel-attachmentsList-0-attachment-link&VOLFDNR=1002785&refresh=false&TOLFDNR=1012584

und der Link zum Bericht: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?0--anlagenHeaderPanel-attachmentsList-0-attachment-link&VOLFDNR=1002785&refresh=false&TOLFDNR=1012584&fbclid=IwAR0Binr-5tdMH0Vkbzc9k_S1X8aiCxD5kOI3bMI8U9t2haDHRAYY0hq9fY8

 

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Tue, 23 Nov 2021 20:44:55 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/nachklapp-zur-buergerschaft-vom-8112021/ Nachklapp zur Bürgerschaft vom 8.11.2021 http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/nachklapp-zur-buergerschaft-vom-8112021/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/nachklapp-zur-buergerschaft-vom-8112021/ Die aus Grüner Sicht erfolgreiche November-Bürgerschaftssitzung in der Rückschau: Wir freuen uns,... Die aus Grüner Sicht erfolgreiche November-Bürgerschaftssitzung in der Rückschau:

Wir freuen uns, dass wir für alle eigenen und für die Vorlagen in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen von LINKE/MUT, SPD und CDU Mehrheiten gefunden zu haben.

Außerplanmäßige Ausgabe Sanierung Außenanlagen Nexö Grundschule

Dr. Tjorven Hinzke, Mitglied der Bürgerschaft: „Wir begrüßen unbedingt, dass die Außenanlagen der Nexöschule jetzt saniert werden. Wir freuen uns, dass die Stadt hierfür Mittel einwerben konnte. Gerade, dass neben Schüler*innen und Lehrenden auch die Anwohnenden profitieren sollen, ist großartig. Wir sehen die Verwaltung in der Pflicht, sicherzustellen, dass die Außenanlagen außerhalb der Schulzeiten für alle Anwohner*innen offen sind - auch in Bezug auf Reparaturen, Haftung und ähnliches. Wir sind froh, dass durch den Bau nicht der Haushaltsposten für Schwerpunktspielplätze genutzt wird, den unsere Fraktion in die Haushaltsplanung der Stadt einstellen ließ. Davon profitieren jetzt die Friedrichshagener Kinder: Es soll laut Auskunft des Baudezernats in diesem Ortsteil ein Spielplatz entstehen, sobald eine passende Fläche gefunden ist.

Grüne: Den Stadtbus besser machen mit dem Ein-Euro-Ticket, Ticketapp und Rufbussen

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat gemeinsamen mit der SPD und der Linkspartei einen Änderungsantrag zur Verwendung von 1 Million Euro für den Stadtbusverkehr eingebracht. Neben der verbesserten Rufbusanbindung für Friedrichshagen, einer neuen Rufbusanbindung von Ladebow und, dem nächtlichen Rufbus sowie der Einführung einer App für digitale Tickets soll auch das Ein-Euro-Ticket auf Probe kommen.

Dazu erklärt Jörg König, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses: „Wir wollen in Greifswald ein Angebot schaffen, das Autofahrende dazu bringt, manchmal vielleicht doch den Bus zu nehmen. Das würde unserer Straßen und die vielerorts angespannte Parkplatzsituation entlasten und nützte außerdem der Umwelt. Dafür wurde bereits im Haushalt von unseren Fraktionen Geld eingestellt, für dessen Verwendung wir jetzt eine Mehrheit in der Bürgerschaft gefunden haben. Das freut uns sehr.

Unser Plan ist ein digitales Ein-Euro-Ticket mit einer App, die Mitte 2022 eingeführt werden könnte. Damit auch Menschen ohne Smartphone profitieren, wollen wir außerdem das beliebte 6er Ticket für 6 Euro anbieten. Einzeltickets sollen jedoch zwei Euro kosten, denn das ständige Lösen von Einzeltickets kostet auf den Buslinien viel Zeit und macht die Verbindungen langsamer. Einige andere Kommunen haben mit solchen Angeboten gute Erfahrungen gemacht, jetzt wollen wir in Greifswald auch einen entsprechenden Verkehrsversuch wagen. Nach einem halben Jahr können wir abschätzen, ob sich das Projekt vielleicht sogar selbst trägt und fortgeführt werden kann.“

Markus Münzenberg, ebenfalls Mitglied des Mobilitätsausschusses, ergänzt: „Unsere Strategie ist größer angelegt. Wir begrüßen die neuen Ansätze zum Rufbus nach Friedrichshagen, Ladebow und nachts im gesamten Stadtgebiet. Insgesamt muss aber auch das Greifswalder Busliniennetz neu gedacht werden. Wir setzen uns für direkte und schnelle Verbindungen von den Ortsteilen zum Stadtzentrum ein sowie für einen Ringbus, der die Außenbereiche verbindet. Nur mit einem 15-Minuten-Takt kann man ein attraktives Angebot schaffen. Zur Zeit nutzen nur etwa 2% den Bus zur Arbeit.“

Mahdregime an Bodenbeschaffenheit, Klima und Artenvielfalt anpassen

Dr. Tjorven Hinzke, Mitglied der Bürgerschaft: "Wussten Sie, dass sich eine der artenreichsten Wiesen im Umkreis von 40 km direkt hinter unserem Bahnhof befindet?

Dass sich gerade hier so viele unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten, darunter seltene Wildkräuter und Wildbienen, heimisch fühlen, liegt an der Art der Pflege. Es wird so gemäht, dass sich seltene Pflanzen vermehren können, und gleichzeitig schnell und stark wachsende Pflanzen wie Brombeeren im Zaum gehalten werden.“

Bei einer Begehung mit Mitgliedern der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben die Universitätsprofessoren Gabriele Uhl und Martin Schnittler die Begeisterung der Fraktion über den natürlichen städtischen Artenreichtum befeuert. Die Erklärung, wie dieser natürliche Reichtum erhalten werden kann, ist einfach: Vor allem durch das Mähen zum richtigen Zeitpunkt. Dann können sich so attraktive Pflanzen wie Fingerkraut, Flockenblumen, Margeriten und Nelken behaupten.

Angepasstes Mahdregime unterstützt also den Artenreichtum – und spart auch noch Geld, weil keine teuren Anpflanzungen mehr nötig sind. Natürlich muss etwa eine Liegewiese anders gepflegt werden als ein Straßenstreifen. Wie die Pflege also genau aussehen soll, kann abhängig von der Lage und dem Zweck der jeweiligen Fläche nach und nach erarbeitet werden. Die Professoren Uhl und Schnittler haben ihre Unterstützung dafür angeboten, etwa über die Betreuung entsprechender studentischer Abschlussarbeiten.

Die Vorlage der Fraktion B.90/DIE GRÜNEN zum Mahdregime beinhaltet den Vorschlag, mit Informationsschildern und Führungen die Bürgerinnen und Bürger direkt darüber zu informieren, warum beispielsweise Flächen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemäht werden. Auch hierfür hat die Universität angeboten, die Stadt zu unterstützen.

Damit neben dem natürlichen Artenreichtum auch Anpflanzungen lange erhalten bleiben, sollte auf die Erfahrungen aus anderen Städten mit ähnlichem Klima, wie etwa Erfurt, zurückgegriffen werden

Hinzke weiter: „Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist als eine von nur zwei Kommunen in MV Mitglied im Bündnis für biologische Vielfalt – mit dieser Plattform zur Vernetzung können wir ebenfalls von den Erfahrungen anderer Kommunen für das Management von Grünflächen profitieren und sie an unseren Ideen teilhaben lassen. Damit werden wir auch als Stadt noch attraktiver und lebenswerter.

Wir freuen uns sehr, dass die Bürgerschaft unserer Vorlage für eine kostengünstige, nachhaltige Pflege unserer Grünflächen, für ein im wahrsten Sinne buntes Greifswald, zugestimmt hat!"

Link zur Vorlage: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?VOLFDNR=1002579&refresh=false&TOLFDNR=1011702

Greifswalder Brunnen wiederbeleben und neue Brunnen schaffen

Dr. Tjorven Hinzke, Mitglied der Bürgerschaft: "Wir freuen uns, dass eine so schöne und konstruktive Vorlage entstanden ist und wir gemeinsam mit der CDU die Vorlage einbringen. Brunnen sind Orte der Erholung und des Verweilens. Schon deswegen lohnt es sich, zu prüfen, ob und wo alte Brunnen wiederhergestellt und neue gebaut werden könnten. Selbstverständlich sollten sie kindersicher angelegt sein, sodass sich alle Anwohnenden erfrischen können.

Brunnen sind ein sehr lokaler Abkühlungseffekt. Ein positiver Einfluss auf das Mikro- und kleinräumige städtische Klima ergibt sich dann, wenn wir Brunnen als lokale Oasen denken – also zusammen mit Schatten, mit Begrünung und vor allem mit Bäumen. Durch entsprechende Bepflanzung steigern wir auch die Aufenthaltsqualität erheblich.

Insgesamt sehen wir diese Vorlage dann als einen guten und konstruktiven Schritt zu einer möglichst gesunden Wohnumgebung, verbunden mit einem lokalen Beitrag zum Klimaschutz.“

Grüne wollen Radweg „An den Wurthen“

Im Zuge der Bautätigkeit auf dem Bebauungsplan 55 wird auch die Straße „An den Wurthen“ als wichtige Verbindung saniert. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Anpassung der vorgelegten Planung, um mehr Raum für den Radverkehr zu sichern. Dazu führt Jörg König, Vorsitzender des Bauausschusses, aus:

„Das Baugebiet hinter dem alten Friedhof wird weitgehend autofrei gestaltet. Es hat uns daher sehr überrascht, dass die Straße An den Wurthen in der Planung völlig ohne Infrastruktur für RadfahrerInnen angelegt wurde. Für viele Radfahrende ist das Teilen der Fahrbahn mit PKW- und Busverkehr abschreckend. Wir möchten, dass sich alle GreifswalderInnen sicher und komfortabel auf dem Rad durch die Stadt bewegen können. Darum sollte mindestens bis zur Einmündung an das Wohngebiet ein breiter, von der Straße getrennter Weg angelegt werden, der notfalls mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ versehen wird. Es ist für uns undenkbar, dass in der Fahrradstadt Greifswald immer wieder Straßenzüge saniert werden, ohne dafür irgendeine Infrastruktur für Radfahrende einzuplanen. Das wollen wir jetzt und auch künftig nicht mehr zulassen.“

Markus Münzenberg als Mitglied des Mobilitätsausschusses ergänzt: „Der Ryck und sein stadtseitiges Ufer ein wichtiges Naherholungsgebiet. Der neue BPlan 55 soll ein Aushängeschild für Greifswald sein und die Meile am Ryck ein Quartier mit hoher Lebensqualität durch Verkehrsreduktion werden. Daher ist die Umgestaltung von An den Wurthen ein zentraler Baustein für das neue Quartier, das von FußgängerInnen und Rad dominiert und damit frei von motorisiertem Verkehr werden soll. Für SpaziergängerInnen, FreizeitsportlerInnen auf Rad und Fuß, Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu Kita und Schule möchten wir hier ein Angebot schaffen. In der ursprünglichen Planung sind Gehwege mit 1,5 Meter Breite ohne Möglichkeit der Radnutzung vorgesehen, das halten wir für nicht ausreichend“

Durch Regenbogenbänke Stadt bunter machen und Aufmerksamkeit erzeugen

Grüne mit zwei Vorschlägen für mehr Aufmerksamkeit und Kommunikation

Christoph Oberst, bündnisgrünes Mitglied im Bildungsausschuss: „In letzter Zeit gab es immer wieder Diskussionen um die Toleranz und Sichtbarkeit von LGBTQ+. Greifswald ist eine tolerante und offene Stadt, trotzdem braucht LGBTQ+ mehr Sichtbarkeit. Im Stadthaushalt wurde für 2022/23 die Beschaffung mehrerer zusätzlicher Sitzgelegenheiten beschlossen. Es wäre ein schönes Zeichen für den toleranten und wertschätzenden Umgang aller Menschen miteinander in Greifswald, wenn die zu beschaffenden Bänke in Regenbogenfarben gestrichen werden. Von der Symbolik abgesehen heitern bunte Bänke zudem das Stadtbild auf. Andere Städte machen es vor und die Bänke dort sind echte Hingucker.“

Die bündnisgrüne Bürgerschaftsfraktion würde es außerdem begrüßen, wenn die Bemalung der Bänke als Schulprojekt stattfinden könnte. Eigener Hände Werk stellt für die beteiligten Schüler*innen eine positive Verbindung mit den Bänken her, regt zum Nachdenken über Toleranz und Vielfalt an und wirkt darüber hinaus auch präventiv gegen Vandalismus.

Alexander Krüger, Fraktionsvorsitzender der bündnisgrünen Bürgerschaftsfraktion: „Ein zweiter Vorschlag unserer Fraktion, der sich mit Sitzmöbeln beschäftigt, ist die Anschaffung von Generationenbänken. Generationenbänke sind Aufenthaltsorte, die zur Kommunikation zwischen und unter den Generationen anregen sollen. Die spezielle Form der Sitzgelegenheit mit unterschiedlicher Sitzhöhe der Sitzbänke macht es dabei möglich, dass junge und ältere Erwachsene, Kinder und Jugendliche „auf Augenhöhe“ zusammenkommen können. Zudem können sich viele Menschen zeitgleich gegenübersitzen. Vorbild ist die gerade in Neubrandenburg aufgestellte Generationenbank. Das wäre auch ein schönes Projekt für unsere senioren- und familienfreundliche Stadt. Gerade die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Kommunikation zwischen den Generationen ist und wie wichtig dafür Orte unter freiem Himmel sind. Uns ist wichtig, dass die Verwaltung den Seniorenbeirat, den Kinder- und Jugendbeirat und die AG Barrierefreie Stadt bei der Gestaltung der Generationenbänke einbezieht“

Externer Link zum Antrag: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?VOLFDNR=1002659&refresh=false

Lokale Fischerei erhalten! För uns´Fischerslüüd!

Durch die Verschärfung der Fangquoten für Hering und Dorsch in der westlichen Ostsee gerät die lokale Fischerei in Notstand. Die Fangquoten der wichtigsten Fische wurden auf null gesetzt.

Markus Münzenberg, Wiecker Bürger und für die Bündnisgrünen in der Greifswalder Bürgerschaft dazu:

„Unsere lokale Fischerei ist ein wichtiger Traditionsfaktor für Greifswald und Wieck. Ohne sie würde Wieck seinen Charakter und viel Anziehungskraft verlieren. Wenn nur noch Fisch verarbeitet würde, der von weither angeliefert wird, entstünde ein langfristiger Schaden, sowohl ökonomisch für den Tourismus, also auch ökologisch in Bezug auf lokale Lebensmittel. Damit ginge die Tradition des Fischerdorfes verloren.“

Münzenberg weiter: „Unsere bündnisgrüne Fraktion hat nun einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, um kurzfristig den Fischern zu helfen. Wir wollen aber auch, dass sich verschiedene Akteure zusammensetzen, um eine langfristige Perspektive zu entwickeln.“

Münzenberg weiter: „Als kurzfristige Unterstützung fordern wir die Aussetzung der Liegegebühren für die Wiecker Fischereigenossenschaft. Dies wird auch in ersten Gesprächen als erste, nötige Hilfsmaßnahme anerkannt. Langfristig halten wir eine Diversifizierung in unserer Fischerei für notwendig, um lokal Lebensmittel aus dem Meer zu erzeugen und vor allem, um davon leben zu können.

Die lokalen Akteure sind durch Weiterverarbeitung und Verkauf bereits breit aufgestellt. Wir müssen die Traditionsfischerei aber, wenn nötig, auch finanziell unterstützen. Damit sollten mögliche Umrüstungsmaßnahmen unterstützt werden, wie ein Umstieg auf andere Fischarten oder die Etablierung von Aquakulturen oder Muschelzucht in der Ostsee. Dies ist auch an anderen Standorten in der Ostsee schon geschehen. Muscheln wachsen in der Ostsee, sind aber durch den geringen Salzgehalt kleiner und könnten nur ein weiterer Baustein lokaler Meeresspezialitäten in der Gastronomie sein. Dies müsste von lokaler Forschung initiiert und begleitet werden. Emissionsfreie Aquakulturen von Meerforellen werden zurzeit in Mecklenburg-Vorpommern auch erprobt. Das langfristige Ziel muss natürlich sein, die Weichen für eine nachhaltige Traditionsfischerei wieder herzustellen.

Auch bei der Direktvermarktung muss die lokale Politik an ihre Fischer denken. Die Stadtverwaltung soll hier ein Konzept zur Wirtschaftsförderung erarbeiten. Das können auch verkaufsfördernde Ideen sein, wie die bereits vom Oberbürgermeister in Spiel gebrachte weitere Ausweitung der Verkaufsfläche für die Gastronomie der Fischereigenossenschaft in Greifswald.

Als Bürgerschaft müssen wir an Land und Bund appellieren, nachhaltige Strategien zu entwickeln, die den Erhalt der lokalen Fischerei zum Ziel haben. Denn Wieck ohne bunte Wimpel der Barken, ohne anlandende Fischerboote wollen wir uns nicht vorstellen!“

Link zum Antrag: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?VOLFDNR=1002605&refresh=false

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Thu, 11 Nov 2021 12:36:36 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/mahdregime-an-bodenbeschaffenheit-klima-und-artenvielfalt-anpassen/ Mahdregime an Bodenbeschaffenheit, Klima und Artenvielfalt anpassen http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/mahdregime-an-bodenbeschaffenheit-klima-und-artenvielfalt-anpassen/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/mahdregime-an-bodenbeschaffenheit-klima-und-artenvielfalt-anpassen/ Dr. Tjorven Hinzke, Mitglied der Bürgerschaft: "Wussten Sie, dass eine der artenreichsten Wiesen im... Dr. Tjorven Hinzke, Mitglied der Bürgerschaft: "Wussten Sie, dass eine der artenreichsten Wiesen im Umkreis von 40 km direkt hinter unserem Bahnhof ist?

Dass sich gerade hier so viele unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten, darunter seltene Wildkräuter und Wildbienen, heimisch fühlen, liegt an der Art der Pflege. Es wird so gemäht, dass sich seltene Pflanzen vermehren können, und gleichzeitig schnell und stark wachsende Pflanzen wie Brombeeren im Zaum gehalten werden.

Unsere Begeisterung über unseren natürlichen städtischen Artenreichtum wurde von den Professoren Gabriele Uhl und Martin Schnittler befeuert. In einer sehr informativen Begehung haben sie uns erklärt, wie wir diesen natürlichen Reichtum erhalten können: Vor allem durch das Mähen zum richtigen Zeitpunkt. Dann können sich so attraktive Pflanzen wie Fingerkraut, Flockenblumen, Margeriten und Nelken behaupten.

Das heißt, wenn wir entsprechend mähen, unterstützen wir unseren Artenreichtum – und sparen auch noch Geld, weil wir keine teuren Anpflanzungen benötigen. Natürlich muss etwa eine Liegewiese anders gepflegt werden als ein Straßenstreifen. Wie die Pflege also genau aussehen soll, kann abhängig von der Lage und dem Zweck der jeweiligen Fläche nach und nach erarbeitet werden. Die Professoren Uhl und Schnittler haben ihre Unterstützung dafür angeboten, etwa über die Betreuung entsprechender studentischer Abschlussarbeiten, dafür danken wir ihnen!

Unsere Vorlage zum Mahdregime beinhaltet den Vorschlag, mit Informationsschildern und Führungen unsere Bürgerinnen und Bürger direkt darüber zu informieren, warum beispielsweise Flächen zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemäht werden. Auch hier wieder herzlichen Dank an die Universität für das Interesse, die Stadt zu unterstützen!

Damit uns, neben unserem natürlichen Artenreichtum, auch Anpflanzungen lange erhalten bleiben, möchten wir  auf die Erfahrungen aus anderen Städten mit ähnlichem Klima zurückgreifen, und schlagen etwa einen Austausch mit der Stadt Erfurt vor.

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist als eine von nur zwei Kommunen in MV Mitglied im Bündnis für biologische Vielfalt – mit dieser Plattform zur Vernetzung können wir ebenfalls von den Erfahrungen anderer Kommunen für das Management von Grünflächen profitieren und sie an unseren teilhaben lassen. Damit werden wir auch als Stadt noch attraktiver und lebenswerter.

Wir freuen uns sehr, dass die Bürgerschaft unserer Vorlage für eine kostengünstige, nachhaltige Pflege unserer Grünflächen, für ein im wahrsten Sinne buntes Greifswald, zugestimmt hat!"

Link zur Vorlage: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?VOLFDNR=1002579&refresh=false&TOLFDNR=1011702

 

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Wed, 10 Nov 2021 15:42:52 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-wollen-radweg-an-den-wurthen/ Grüne wollen Radweg „An den Wurthen“ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-wollen-radweg-an-den-wurthen/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-wollen-radweg-an-den-wurthen/ Im Zuge der Bautätigkeit auf dem Bebauungsplan 55 wird auch die Straße „An den Wurthen“ als... Im Zuge der Bautätigkeit auf dem Bebauungsplan 55 wird auch die Straße „An den Wurthen“ als wichtige Verbindung saniert. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Anpassung der vorgelegten Planung, um mehr Raum für den Radverkehr zu sichern. Dazu führt Jörg König, Vorsitzender des Bauausschusses, aus:

„Das Baugebiet hinter dem alten Friedhof wird weitgehend autofrei gestaltet. Es hat uns daher sehr überrascht, dass die Straße An den Wurthen in der Planung völlig ohne Infrastruktur für Radfahrer angelegt wurde. Für viele Radfahrende ist das Teilen der Fahrbahn mit PKW- und Busverkehr abschreckend. Wir möchten, dass sich alle GreifswalderInnen sicher und komfortabel auf dem Rad durch die Stadt bewegen können. Darum sollte mindestens bis zur Einmündung an das Wohngebiet ein breiter, von der Straße getrennter Weg angelegt werden, auf dem Notfalls mit dem Zusatzschild „Radfahrer frei“ eingeplant werden. Es ist für uns undenkbar, dass in der Fahrradstadt Greifswald immer wieder Straßenzüge saniert werden, ohne dafür irgendeine Infrastruktur für Radfahrende einzuplanen. Das wollen wir jetzt und auch künftig nicht mehr zulassen.“

Markus Münzenberg als Mitglied des Mobilitätsausschusses ergänzt: „Der Ryck ist ein wichtiger Baustein für Naherholung. Der neuen BPlan 55 soll ein Aushängeschild für Greifswald und die Meile am Ryck ein Quartier mit hoher Lebensqualität durch Verkehrsreduktion werden. Daher ist die Umgestaltung von An den Wurthen ein zentraler Baustein für das neue Quartier, das von Fußgänger*innen und Rad dominiert und damit als Kiezblock frei von motorisierten Verkehr werden soll. Für Spaziergänger*innen, Jogger*innen, Kita- und Schulbesuch und Gassigänger*innen und spazierende Ältere möchten wir hier ein Angebot schaffen. In der ursprünglichen Planung sind Gehwege mit 1,5 Meter Breite ohne Möglichkeit der Radnutzung vorgesehen, das halten wir für nicht ausreichend. Wir möchten mehr flanieren.“

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Tue, 09 Nov 2021 09:47:07 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-den-stadtbus-besser-machen-mit-dem-ein-euro-ticket-ticketapp-und-rufbussen/ Grüne: Den Stadtbus besser machen mit dem Ein-Euro-Ticket, Ticketapp und Rufbussen http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-den-stadtbus-besser-machen-mit-dem-ein-euro-ticket-ticketapp-und-rufbussen/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/gruene-den-stadtbus-besser-machen-mit-dem-ein-euro-ticket-ticketapp-und-rufbussen/ Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen hat gemeinsamen mit der SPD und der Linkspartei einen... Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen hat gemeinsamen mit der SPD und der Linkspartei einen Änderungsantrag zur Verwendung von 1 Million Euro für den Stadtbusverkehr eingebracht. Neben der verbesserten Rufbusanbindung für Ladebow und Friedrichshagen, dem nächtlichen Rufbus und der Einführung einer App für digitale Tickets soll auch das Ein-Euro-Ticket auf Probe kommen. Dazu erklärt Jörg König, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses:

„Wir wollen in Greifswald ein Angebot schaffen, das Autofahrer dazu verleitet manchmal vielleicht doch den Bus zu nehmen. Das würde unserer Straßen und die vielerorts angespannte Parkplatzsituation entlasten und nützte außerdem der Umwelt. Bereits im Haushalt haben wir daher Geld eingestellt, für dessen Verwendung wir jetzt eine Mehrheit in der Bürgerschaft gefunden haben. Das freut uns sehr.

Unser Plan ist ein digitales Ein-Euro-Ticket mit einer App, die Mitte 2022 eingeführt werden könnte. Damit auch Menschen ohne Smartphone profitieren, wollen wir außerdem das beliebte 6er Ticket für 6 Euro anbieten. Einzeltickets sollen jedoch zwei Euro kosten, denn das ständige Lösen von Einzeltickets kostet auf den Buslinien viel Zeit und macht die Verbindungen langsamer. Einige andere Kommunen haben mit solchen Angeboten gute Erfahrungen gemacht, jetzt wollen wir in Greifswald auch einen entsprechenden Verkehrsversuch wagen. Nach einem halben Jahr können wir abschätzen, ob sich das Projekt vielleicht sogar selbst trägt und fortgeführt werden kann.“

Markus Münzenberg, ebenfalls Mitglied des Mobilitätsausschusses, ergänzt: „Unsere Strategie ist größer angelegt. Wir begrüßen die neuen Ansätze zum Rufbus nach Friedrichshagen, Ladebow und nachts im gesamten Stadtgebiet. Insgesamt muss aber auch das Greifswalder Busliniennetz neu gedacht werden. Wir setzen uns für direkte und schnelle Verbindungen der Ortsteilzentren zum Zentrum ein, sowie für einen Ringbus der die Außenbereiche verbindet. Nur mit einem 15-Minuten-Takt kann man ein attraktives Angebot schaffen. Zur Zeit nutzen nur etwa 2% den Bus zur Arbeit.“

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Tue, 09 Nov 2021 09:45:38 +0100
http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/lokale-fischerei-erhalten/ Lokale Fischerei erhalten! http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/lokale-fischerei-erhalten/ http://gruene-vorpommern-greifswald.de/aktuelles/news-detail/article/lokale-fischerei-erhalten/ Durch die Verschärfung der Fangquoten für Hering und Dorsch in der westlichen Ostsee gerät die... Durch die Verschärfung der Fangquoten für Hering und Dorsch in der westlichen Ostsee gerät die lokale Fischerei in Notstand. Die Fangquoten der wichtigsten Fische wurden auf null gesetzt .

Markus Münzenberg, Wiecker Bürger und für die Bündnisgrünen in der Greifswalder Bürgerschaft dazu:

„Unsere lokale Fischerei ist ein wichtiger Traditionsfaktor für Greifswald und Wieck. Ohne sie würde Wieck seinen Charakter und viel Anziehungskraft verlieren. Wenn nur noch Fisch verarbeitet würde, der von weither angeliefert wird, entstünde ein langfristiger Schaden, sowohl ökonomisch für den Tourismus, also auch ökologisch in Bezug auf lokale Lebensmittel. Damit ginge die Tradition des Fischerdorfes verloren.“

Münzenberg weiter: „Unsere bündnisgrüne Fraktion hat nun einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, um kurzfristig den Fischern zu helfen. Wir wollen aber auch, dass sich verschiedene Akteure zusammensetzen, um eine langfristige Perspektive zu entwickeln.“

Münzenberg weiter: „Als kurzfristige Unterstützung fordern wir die Aussetzung der Liegegebühren für die Wiecker Fischereigenossenschaft. Dies wird auch in ersten Gesprächen als erste, nötige Hilfsmaßnahme anerkannt. Langfristig halten wir eine Diversifizierung in unserer Fischerei für notwendig, um lokal Lebensmittel aus dem Meer zu erzeugen und vor allem, um davon leben zu können. Die lokalen Akteure sind durch Weiterverarbeitung und Verkauf bereits breit aufgestellt, ohne das die Fischereitradition jedoch ohne Basis. Wir müssen die Traditionsfischerei, wenn nötig, auch finanziell unterstützen. Damit sollten mögliche Umrüstungsmaßnahmen unterstützt werden, wie ein Umstieg auf andere Fischarten oder die Etablierung von Aquakulturen oder Muschelzucht in der Ostsee. Dies ist auch an anderen Standorten in der Ostsee schon geschehen. Muscheln wachsen in der Ostsee, sind aber durch den geringen Salzgehalt kleiner und könnten nur ein weiterer Baustein lokaler Meeresspezialitäten in der Gastronomie sein. Dies müsste von lokaler Forschung initiiert und begleitet werden. Emissionsfreie Aquakulturen von Meerforellen werden zur Zeit in Mecklenburg-Vorpommern auch erprobt. Das langfristige Ziel muss natürlich sein, die Weichen für eine nachhaltige Traditionsfischerei wieder herzustellen.

Auch bei der Direktvermarktung muss die lokale Politik an ihre Fischer denken. Die Stadtverwaltung soll hier ein Konzept zur Wirtschaftsförderung erarbeiten. Das können auch verkaufsfördernde Ideen sein, wie die bereits vom Oberbürgermeister in Spiel gebrachte weitere Ausweitung der Verkaufsfläche für die Gastronomie der Fischereigenossenschaft in Greifswald.

Als Bürgerschaft müssen wir an Land und Bund appellieren, nachhaltige Strategien zu entwickeln, die den Erhalt der lokalen Fischerei zum Ziel haben. Denn Wieck ohne bunte Wimpel der Barken, ohne anlandende Fischerboote wollen wir uns nicht vorstellen!“

Link zum Antrag: https://greifswald.sitzung-mv.de/public/vo020?VOLFDNR=1002605&refresh=false

 

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Fri, 29 Oct 2021 12:00:02 +0200