Chaos bei den Genossen, klare Linie bei den GRÜNEN

Die Politiker der SPD und der Die Linken in Ostvorpommern sind sich nicht einig beim Steinkohlekraftwerk Lubmin. Einerseits lehnen einige Genossen die Kraftwerkspläne ab, andererseits wählen sie aber Befürworter auf die vorderen Listenplätze für die Kreistagswahl oder auf andere wichtige Posten.

"Das ist doch das reinste Chaos, kein Mensch weiß mehr wofür sie wirklich stehen", so Christa Labouvie, Mitglied des Kreisvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Greifswald-Uecker-Peene. "Die GRÜNEN sind die einzigen, die ohne Wenn und Aber einen klaren Kurs fahren. Bei uns heißt es einstimmig: Ja zum Energiestandort Lubmin, Nein zum Kohlekraftwerk! Ja zur Gesundheit von Mensch und Natur, zum naturnahen Tourismus. Nein zur Zerstörung unserer Landschaft, Nein zu überdimensionierten Bebauungsplänen. Es ist Zeit für eine starke grüne Fraktion im Kreistag", so Labouvie.

"Wer gegen den Arbeitsplatzvernichter Kohlekraftwerk Lubmin ist, kann am 7. Juni nur GRÜN wählen. Während die anderen Parteien Formulierungen wählen, hinter denen sich sowohl Gegner als auch Befürworter des Steinkohlekraftwerks am Strand des Greifswalder Boddens verstecken können, gibt es bei uns keine Zweideutigkeiten. Wir lassen uns die Zukunft unserer Region nicht für den Strombedarf Süddeutschlands ruinieren." ergänzt Kreisvorstandsmitglied Stefan Fassbinder.

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