13.05.2021

Anti-Rassismus Maßnahmen im Greifswalder Sport

Rassismus hat keinen Platz in Greifswald.

Rassismus im Sport gibt es leider immer wieder. Weder ganz aktuell der Profifußball, noch der Breitensport ist davor gefeit. Auch Greifswalder Sportlerinnen und Sportler erfahren Rassismus im Training oder im Wettkampf. Die Vereine, Trainer*innen und Sportler*innen dürfen mit dem Problem Rassismus auf keinen Fall alleine gelassen werden. André Carls, für die Grünen im Sportausschuss der Stadt Greifswald hat daher eine Beschluss mitinitiiert: „Für uns war es wichtig, dass Opfern oder Zeugen von Rassismus konkrete Hilfe an die Hand gegeben wird. Zukünftig soll es daher in der Stadt eine zentrale Ansprechstelle für rassistische Vorfälle im Sport geben. Ziel ist es, dass die Ansprechstelle die Vorfälle zunächst dokumentiert und dann gemeinsam mit dem Stadtsportbund und den betroffenen Vereinen aufarbeitet.“

Tjorven Hinzke, für die Grünen in der Bürgerschaft, ergänzt: „Teil der Aufarbeitung sind dann auch Zielvereinbarungen zwischen Stadt, Stadtsportbund und betroffenen Vereinen, die diese zu ernsthaften Schritten beim Auftreten von rassistischen Vorfällen verpflichten. Kommen die Vereine diesen nicht nach, oder treten wiederholt in einem Verein Vorfälle auf, so sollen diese in Zukunft auch von der Teilnahme an der städtischen Sportförderung oder von der Nutzung städtischer Sporteinrichtungen ausgeschlossen werden können. Denn Vereinen, Trainer*innen und Sportler*innen muss klar sein: Greifswald ist bunt und Rassismus und Diskriminierung hat hier keinen Platz!“

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