Aktuelles

01.04.2020

Statt Datenweitergabe von Corona-Infizierten: kontinuierlicher Schutz aller Einsatzkräfte

Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat die Landkreise angewiesen, der Polizei täglich eine Liste mit Coronainfizierten zu übermitteln. Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Greifswald fordert Landrat Michael Sack (CDU) stattdessen auf, die vertraulichen Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten zu schützen.

Dazu erklärt Ulrike Berger, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Kreistag Vorpommern-Greifswald: "Der Landrat sollte der Anordnung des Gesundheitsminsters widersprechen, denn die Anordnung vermittelt lediglich eine trügerische Sicherheit. Die Bemühungen der Bürgerinnen und Bürger, Ansteckungen zu vermeiden, haben bislang dazu geführt, dass nur wenige Menschen in Vorpommern-Greifswald positiv auf den Coronavirus getestet wurden. Die Dunkelziffer derjenigen, die infiziert, aber nicht getestet wurden, dürfte die Zahl der offiziell Erkrankten jedoch übertreffen. Es ist also wahrscheinlicher, dass Beamte auf eine infizierte, aber ungetestete Person treffen, als auf eine Person, die auf den Coronalisten auftaucht. Sinnvoller als die Datenweitergabe ist die Ausrüstung der Polizei und ein flächendeckendes Screening der Beamten, wie aller Pflege- und Rettungskräfte und anderer systemrelevanter Berufe, um eine mögliche weitere Ansteckung effektiv zu unterbinden. Bei vielen Einsätzen dürften die Listen auch keinen Unterschied machen, weil die Identität der Betroffenen nicht feststeht oder erst sehr später klar wird. [weiterlesen per Klick auf Titel]

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Kategorien:Aktuelles Kreistag
31.03.2020

Anstrengung des Kreises in der Corona-Krise

Die Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN nimmt die zahlreichen Anstrengungen des Kreises, um die Corona-Krise zu bewältigen bzw. auf ein verkraftbares Maß einzudämmen, dankbar zur Kenntnis.
"Wir sind davon überzeugt, dass der Landrat und die Kreisverwaltung alles tun, um die Folgen der Pandemie für unseren Kreis so gering wie möglich zu halten und die Infrastruktur aufrecht zu erhalten", so Ulrike Berger, Vorsitzende der Kreistagsfraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN.
Dennoch beschäftigt die Fraktion die Frage, ob die bisherigen Anstrengungen und Vorbereitungen des Kreises auch für eine länger andauernde Krise und ein Ansteigen der Anzahl an mit COVID 19 infizierten Menschen ausreichen.

Im Gespräch ist bundesweit insbesondere ein starker Ausbau der Testungen auf das Virus.
"Früherkennung ist essentiell um Infektionsketten gezielt und frühzeitig zu unterbrechen. Dafür braucht es personelle und technische Kapazitäten. Der Kreis sollte sich unbedingt auf ein Szenario mit mehr Testungen vorbereiten und dies zusammen mit dem Universitätsklinikum planen. Dies würde zum Beispiel bedeuten, in PCR-Scanner-Testequipment und technisches Personal zu investieren", so Berger, "wir machen uns dabei auch Sorgen, dass die Mitarbeitenden im Gesundheitsamt immer mehr über ihre Belastungsgrenzen gehen. Es ist wichtig, dass weitsichtig gehandelt wird und die Mitarbeitenden frühzeitig und vorausschauend alle Unterstützung erhalten, die sie  benötigen."
Die Fraktion nimmt auch mögliche lokale Partner in den Blick. Neben den Kliniken müssen auch Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste in allen Belangen Berücksichtigung finden. Dies beginnt bereits bei der dringend notwendigen Ausstattung mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln." [weiterlesen per Klick auf Titel]

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Kategorien:Aktuelles Kreistag
05.03.2020

Sanierung der Kreisstraße 1 erforderlich und geplant

SPD soll zu seriöser Kreistagsarbeit zurückkehren!

Im Januar 2020 kündigte das Landratsamt Vorpommern-Greifswald an, zu Anfang März 2020 Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium M-V zu führen, um Mittel für die Sanierung der Kreisstraße 1 zu erhalten.

Das hinderte die Fraktion der SPD im Kreistag nicht daran, im Februar eine Beschlussvorlage vorzulegen, in welcher sie fordert, dass das Landratsamt im März Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium führen solle, um Mittel für die Kreisstraße 1 zu erhalten.

Das bedeutet, der Kreistag sollte etwas beschließen, was schon getan wird. [Weiterlesen per Klick auf Titel]

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