Grüne Bürgerschaftsfraktion fordert realistische Bewertung in Debatte zur Greifswalder Stadtsilhouette 31. August 201220. Dezember 2018 Stefan Fassbinder, Bündnis 90/DIE GRÜNEN KV Vorpommern-Greifswald Der Betreiber des Windkraftparks Helmshagen/Hinrichshagen möchte seine 15 Windkraftanlagen durch neun höhere ersetzen. Nun ist eine Diskussion entbrannt, ob die neuen Anlagen die schönste Ansicht Greifswalds, den Blick von Norden, in unzulässiger Weise beeinträchtigten. Sofern es die Witterung zulässt, sind die 15 Windräder bereits heute am Horizont zu erkennen. „Das Schutzgut Landschafts- und Stadtbild nehmen für die GRÜNEN stets einen hohen Stellenwert ein.“ betont der Fraktionsvorsitzende Stefan Fassbinder. „So haben wir für den Erhalt des historischen Gebäudes Ecke Knopfstraße/Loeffler-Straße gekämpft; leider vergeblich.“ Im Fall des geplanten Umbaus des Windkraftparks zwischen Helmshagen und Hinrichshagen fordern die GRÜNEN eine realistische Betrachtungsweise. Die Windkraftanlagen stehen überwiegend westlich der Stadtsilhouette. In einem Fall ragt eine Anlage kaum erkennbar zwischen Jakobikirche und benachbartem Schornstein auf. Man muss sich schon sehr anstrengen, um das wahrzunehmen. „Sollten die neuen Windräder an dieselben Standorte kommen, sehen wir aufgrund der räumlichen und visuellen Entfernung keine markante Beeinträchtigung der nördlichen Stadtansicht.“, so der Fraktionsvorsitzende Stefan Fassbinder. Zudem bildet der Ausbau der Windenergie einen wichtigen Baustein der Energiewende. Die Greifswalder Bürgerschaftsfraktion der GRÜNEN wird sich deswegen der von der CDU-Fraktion geplanten Petition gegen diesen Umbau nicht anschließen. „Wir sollten lieber das direkte Gespräch mit der BMB Windkraft GmbH Co. KIG Helmshagen suchen mit dem Ziel, die geplanten neun Windkraftanlagen so zu platzieren, dass sie möglichst weit von der Stadtsilhouette weg stehen.“ betont Ullrich Bittner, Mitglied im Bau- und Umweltausschuss. „Uns ist die nördliche Stadtsilhouette inklusive der historischen Holländer-Windmühle ebenfalls wichtig. Umso mehr bedauern wir die bereits heute zwischen den historischen Kirchen herausragenden Schornsteine und den Funkturm. Noch vor einigen Jahren erblickte man von Stralsund kommend die Silhouette bereits viele Kilometer vor Stadt. Doch diesen Anblick hat die neue Umgehungsstraße zerstört.“ ergänzt Stefan Fassbinder. Zwar ist die nördliche Stadtansicht unbestritten die Schokoladenseite der Stadt, doch es ist nicht der Friedrich-Blick. Das berühmte Gemälde „Wiesen bei Greifswald“ zeigt die Stadt von Westen — mit mindestens sechs Windmühlen im Bild. Caspar David Friedrich stieg dafür auf einen kleinen Hügel nahe des Neuen Friedhofs. „Doch dieser wirkliche Friedrich-Blick ist leider schon lange mit Gebäuden verbaut.“, bedauert Stefan Fassbinder.
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